Es geht zurück in die Halle! Volleyball – wie ging das schon wieder? Nebst der Rückkehr ans FGZ bedeutet dieser Lockerungsschritt für uns auch die Rückkehr zu den Schutzkonzepten in der Halle – damit das nicht nur ein kurzes Vergnügen wird. Nachfolgend möchte ich euch die wichtigsten Punkte nochmals in Erinnerung rufen:

1. Anmeldung über unsere Website ist obligatorisch – auch für Gäste!

Unser Contact-Tracing stellen wir über die Trainingsanmeldung auf unserer Website sicher. Dabei ist es absolut zwingend, dass die Liste mit den tatsächlich anwesenden Spieler*innen/Trainer*innen übereinstimmt. Falls ihr euch angemeldet habt, aber kurzfristig nicht am Training teilnehmen könnt, müsst ihr euch auch abmelden.

Gäste können ebenfalls wieder Trainingseinheiten besuchen. Nutzt hierfür die Kommentarspalte des Trainings und erfasst Vor-/Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer.

2. Maskenpflicht, immer.

In der Halle, in der Garderobe, auf dem WC und in den Nasszellen muss einen Maske getragen werden. Hierfür gibt es keine Ausnahmen, auch wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann. Ihr könnt euch das ganze Prozedere etwas vereinfachen, wenn ihr bereits umgezogen in die Halle kommt und die Garderoben/Duschen nicht benutzen müsst.

Kommt nicht ins Training, wenn ihr irgendwelche Symptome zeigt.

3. Max. 15 Personen.

Für Trainingseinheiten dürfen maximal 15 Personen anwesend sein (das ist ja für uns ja nicht wirklich ein Problem). Schaut, dass ihr bei grösserer Personenzahl beide Garderoben benützt.

Alle weiteren Punkte könnt ihr dem Schutzkonzept entnehmen. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an Milena oder mich wenden oder direkt hier einen Kommentar posten, dann sehen es gleich alle.

Ich bin überzeugt, wenn wir uns konsequent an die Regeln halten, dass wir das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum beschränken können und vielleicht schon sehr bald etwas Normalität zurückkehrt. Ich freue mich auf alle Fälle – auf euch und aufs erste PEROOOONIII! (natürlich ohne Händekontakt) ;-)

 

 

 

Jaaaa, endlich ein Sieg in drei Sätzen!!! Im Nachhinein war mir nicht ganz klar, ob der ausgebliebene Tanzkreis am Ende des letzten Punktes tatsächlich mit der sich arg verschärfenden Corona-Situation zu tun hatte, oder ob wir diesen Sieg einfach so sehr als Pflicht angesehen hatten, dass er am Ende gar nicht recht bejubelt wurde. Es wurde nämlich bereits beim Einspielen offensichtlich, dass die Mannschaft, die sich auf der anderen Seite des Netzes «warmlief», sogar in der vierten Liga am unteren Ende des Spektrums anzusiedeln war. Eigentlich perfekt also, um unser gewonnenes Selbstvertrauen aus den letzten Wochen – auch wenn das Hauptprobe-Training am Dienstag noch einige Schwächen aufzeigte – zu bestätigen und zu zementieren.  

Es kam vor allem zu Beginn der Sätze anders. Es traf exakt das ein, wovor wir alle einstimmig gewarnt hatten vor dem Spiel. Wir liessen uns vom INNOVAtionslosen Spiel des Gegners regelrecht anstecken – hoffentlich nicht noch von anderen herumschwirrenden mikroskopischen Dingern. Die drei Sätze verliefen allesamt relativ ähnlich, weshalb ich mich hier auf die ausführliche Beschreibung eines Satzes konzentriere:

Beim Satzbeginn war es ein halbwegs munteres Hin und Her ohne viel Ordnung auf beiden Seiten. Entsprechend wurde viel rotiert und wir konnten unsere Abnahmepositionen üben. Meist in der Satzmitte hatten wir eine konstante Phase bzw. der Gegner eine besonders schwache Phase. Dies äusserte sich zuweilen in Diskussionen der Gegner mit der Schiedsrichterin. Es gelang uns, den Gegner etwas zu distanzieren. Darauf folgte in jedem Satz ein mehr oder weniger starkes Aufbäumen der Gäste, das wir mit einer weiteren guten konstanten Phase am Ende des Satzes in Schach halten konnten.

Das klingt jetzt alles trotz 3-Satz-Sieg «medium premium». Man muss uns aber zugutehalten, dass wir wenig bis gar keine Servicefehler im Spiel hatten – was bei den teilweise sehr druckvoll geschlagenen Anspielen nicht selbstverständlich ist. Auch registrierte die Gegenseite manchmal Windstärken jenseits der für sie existierenden Skala. Zudem hatten wir das Abhaken der vorherigen Punkte, wie ich fand, ziemlich gut im Griff. Es wurde nie gross diskutiert/geflucht auf unserer Seite. Wenn nötig, stand man nach den Punkten etwas länger zusammen und sah sich in die Augen. Falls es mal nicht lief bzw. jeder ein wenig sein Ding zu machen versuchte, wurde das Miteinander entweder von Ersatzcoach Peter oder von Kapitän Lars wieder heraufbeschworen. Dennoch dürfen und müssen wir uns das französische Wort «soutien» (= Rückendeckung, Unterstützung) noch mehr und stärker zu Herzen nehmen.

Defizite gab es teilweise bei der Annahme und fast immer beim Block. Die Schläge der Gegner waren nicht hart, trafen aber nicht selten auf offene oder ziemlich schief eingebaute Türen. Gute Blocks werden bei stärkeren Gegnerteams – die es zweifellos auch in der vierten Liga geben wird – umso wichtiger sein.

Zudem finde ich, dass wir unsere Freude am und Motivation fürs Spiel durchaus noch mehr zeigen dürfen. Dies wirkt sich auch psychologisch positiv aus. Vielleicht müssen wir uns einfach noch an das Gefühl des Gewinnens gewöhnen, was ich aus purem Selbstvertrauen und Optimismus (da spielt keinerlei Überheblichkeit mit rein) für sehr notwendig halte in dieser Saison. Und das unabhängig davon, ob die Saison im Winter oder halt erst nächsten Mai stattfindet…

Auf den ersten Sieg diese Saison ein lautes PEEEERROONIII!!! (aber ohne zu viele Viren auszuspucken…)

 

VBC FGZ - VBC Innova H2: 25:18, 25:20, 25:19 

Ach, manchmal ist Frustsaufen Spontanität doch was schönes! Als sich nach dem Match komplett durch Zufall, die Mannschaft in Uster zusammenfand, lud Peter spontan zum Mannschaftsabend in die Hi-Tech-Licht-Streichel-Vakumierschublade-Wohnung zu sich nach Hause ein. Das wir gerade von einer der vernichtendsten Spiele der letzten Jahre kamen, konnten wir schnell verdrängen. Heute klappte, bis auf ein paar Blocks, gar nichts. Kein Anschlag, keine Abnahme, kein Pass, keinen Angriff.0:3 nach knapp mehr als einer Stunde. Deshalb gibts zum Spiel auch nicht mehr zu sagen. Mit verdienten Bretzel, Bier, allerlei Trüffelleckerbissen und einem absolut grandiosem Gin-Tonic – so lässt sich das Spiel verdrängen Wochenende einläuten!

https://www.youtube.com/watch?v=4ZLxNc3DyPE

 

Es geht wieder los: Endlich dürfen wieder Matchberichte geschrieben werden! Wir spielten einen Monat vor Saisonbeginn im Cup gegen unsere letztjährigen 3.Liga-Gegner aus dem stürmischen Adliswil – nach der fiebrigen Corona-Pause endlich mal ein sportlicher Gradmesser! Zwar ohne Axel, dafür mit Achilles an der Seitenlinie waren wir topmotiviert, 2 Monate Aufbautraining im Match anzuwenden.

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Mon­tags­pro­duk­ti­on, die
Substantiv, feminin, Worttrennung: Mon|tags|pro|duk|ti|on
Erzeugung, Herstellung von Waren mit [erheblichen] Qualitätsmängeln

Quelle: Duden

 

Hätte Heinz Günthardt unser Montagsspiel gegen VBC Spada kommentiert, so hätte er vermutlich resümiert: «Ja...du kannst noch so gut spielen...wenn du die Big Points nicht machst, verlierst du eben trotzdem!». Und wir hätten ihm nicht widersprochen: Ebendies mussten wir an eigenem Leibe erfahren. Mit vier Punkten weniger als der Gegner verloren wir das vergangene Spiel mit 3:1.

El Presidente konnte den Match gar in einem einzigen Wort beschreiben:

Damit wäre der Matchbericht auch schon zu Ende. Wir danken für's Lesen!

Was? Ich hab doch alles gesagt?!?!

Du lässt nicht locker oder? Na gut! Dann gibt’s eben trotzdem noch einige weitere Details! Die Motivation war riesig. Nach Axels Zusage letzte Woche sind wir nun definitiv mit Trainer unterwegs! Alle sind sehr motiviert und wir konnten auch aus dem Tornado-Spiel vertrauen mitnehmen! Wir waren heiss und freuten uns auf ein Fast-Heimspiel im Innern der FGZ-Katakomben. Mit den Umständen der ebenfalls sehr niedrigen Halle fanden wir uns schnell zurecht. Wir hatten ein Einschlagen wie die Weltmeister und sammelten imaginäre Iro-Burger. Soweit ideale Voraussetzungen, doch wir verloren den Match auch dank drei alten bekannten FGZ-Angewohnheiten:
Es geschah, was dann geschehen musste: Wir verpennten den Start gehörig und gelangten direkt in Rückstand (FGZ clásico #1). Lobenswert: Davon liessen wir uns nicht verunsichern! Es muss gesagt werden, dass dem Gegner zu diesem Zeitpunkt einfach alles gelang. Jeder Schlag am Block vorbei, oft auch mit etwas Glück und unsere Angriffe wurden immer schön geblockt. Unser Kampfgeist wurde belohnt. Plötzlich gelangen uns auch gute Spielzüge. Wir pushten uns hoch und strotzen plötzlich vor Selbstvertrauen. Spada zeigte nerven und blieb in den letzten Punkten hängen. Auch dank einer starken capellonischen Anschlagsserie, die jede Terror-Organisation gerne für sich proklamiert hätte - schlossen wir beinahe auf. Eben nur fast! Bei 25:23 war dann endgültig Endstation. Dieses Momentum nahmen wir mit in den zweiten Satz. Nun konnten wir von Anfang an Druck ausüben und führten die Regie über das Spiel. Der Gegner machte auch viele Eigenfehler und half uns dabei, einen Vorsprung zu erlangen. Dazu verteidigten wir gut und gewannen diesen Satz mit 20:25. Das Spiel war wieder neu lanciert. 

Zurück auf Feld 1, doch die Konzentration hatten wir zurückgelassen: Verwirrung auf dem Feld, ein Aufstellungsfehler mit Strafpunkt als Konsequenz (FGZ clásico #2).

Mit viel Kampfgeist gelang es uns auch hier das Resultat besser aussehen zu lassen als es zeitweise aussah, Spada machte den Sack nun aber mit 25:21 früher zu.

Der vierte Satz wurde aus dem Matchblatt geschwärzt! Über die möglichen Gründe können nur Annahmen getroffen werden (die aber auf jeden Fall besser sind, als unsere am Ende des 4. Satzes). Wir spielten zu Satzbeginn erneut gut; wir hatten den Gegner im Griff. Aber wir zeigten nun auch Nerven. Obwohl wir anfänglich einen grossen Vorsprung hatten, schrumpfte dieser langsam aber sicher. Wir führten mit 16:20! Der Gegner punktete weiter - wir nicht (FGZ clásico #3)! Wir verloren derart das Vertrauen, dass wir nicht mehr konsequent kommunizierten, uns nicht mehr trauten die Pässe zu spielen die wir sonst spielen, drauf zu hauen wie wir sonst draufhauen und in unserer Schockstarre vergessen hatten, wie man Volleyball spielt. So verloren wir diesen Satz mit 25:22 - ein Satz den wir eigentlich schon gewonnen hatten - ein Spiel in dem viel mehr möglich gewesen wäre! Schade, schade, schade. Trotzdem: Wir nehmen auch viel Positives mit! Die Abnahmen kamen gut, wir haben viele Bälle gerettet und bei Bällen bis zum Schluss gekämpft. Unsere Mannschaft wächst: Wir machen von Spiel zu Spiel Fortschritte. Nun gilt es, diese Fortschritte auch noch mental zu machen. Und ich zweifle nicht daran, dass wir das mit dieser motivierten Truppe schaffen. Sobald wir in solchen Momenten unser Spiel weiterspielen werden wir in dieser Saison solche Spiele gewinnen. Das heisst: Macht den Boris stolz!


Allez FGZ!!!!!!!! 

Literaturhinweis:
Praxisbeilage Swiss Volley Magazin 3|09: Unter Druck!

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