Es geht wieder los: Endlich dürfen wieder Matchberichte geschrieben werden! Wir spielten einen Monat vor Saisonbeginn im Cup gegen unsere letztjährigen 3.Liga-Gegner aus dem stürmischen Adliswil – nach der fiebrigen Corona-Pause endlich mal ein sportlicher Gradmesser! Zwar ohne Axel, dafür mit Achilles an der Seitenlinie waren wir topmotiviert, 2 Monate Aufbautraining im Match anzuwenden.

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Ach, manchmal ist Frustsaufen Spontanität doch was schönes! Als sich nach dem Match komplett durch Zufall, die Mannschaft in Uster zusammenfand, lud Peter spontan zum Mannschaftsabend in die Hi-Tech-Licht-Streichel-Vakumierschublade-Wohnung zu sich nach Hause ein. Das wir gerade von einer der vernichtendsten Spiele der letzten Jahre kamen, konnten wir schnell verdrängen. Heute klappte, bis auf ein paar Blocks, gar nichts. Kein Anschlag, keine Abnahme, kein Pass, keinen Angriff.0:3 nach knapp mehr als einer Stunde. Deshalb gibts zum Spiel auch nicht mehr zu sagen. Mit verdienten Bretzel, Bier, allerlei Trüffelleckerbissen und einem absolut grandiosem Gin-Tonic – so lässt sich das Spiel verdrängen Wochenende einläuten!

https://www.youtube.com/watch?v=4ZLxNc3DyPE

 

Letztes Jahr, so konnte man vernehmen, hat uns der Tornado in Adliswil ordentlich vom Platz gefegt. Motivation genug, ihnen dieses Jahr den Wind aus den Segeln zu nehmen! Trotz akutem Personalmangel aufgrund zweier unglücklicher „Umknicker“ in zwei aufeinanderfolgenden Trainings konnten wir am Ende ein Team mit genügend Auswechselspielern stellen. Zusätzliche Motivation hatten wir durch die zwei Probetrainings mit unserem neuen Trainer Axel erhalten.

Im ersten Satz wurden die neu erlangten Axel-Mächte dann auch in die Tat umgesetzt und wir haben ihn für einmal ohne gewohnten Endsatzeinbruch sicher nach Hause geschaukelt. Der Gegner schien noch nicht richtig auf dem Platz angekommen zu sein. 25:19!

Ab dem zweiten Satz wurden die Annahmen des Gegners immer konstanter und ihr Passeur konnte zuweilen seine ganze Klasse ins Spiel bringen. Folglich verloren wir den zweiten Satz mit 14:25.

Auch im dritten Satz mussten wir die heute wohl eher als Windhose statt Tornado zu bezeichnenden Gegner davonziehen lassen. Eine handfeste Erklärung gab es dafür eigentlich nicht. Was dann folgte, war ein Aufrappeln, wie es im Lehrbuch steht. Durch starken Willen und wieder mehr Konzentration und Präzision kamen wir bis auf 22:24 heran. Es reichte leider nicht ganz. 22:25.

Im vierten Satz konnten die Gegner ihre Service- und sonstigen Fehler gut in Schach halten. So mussten wir uns trotz konstantem Kampfeswillen, lautstarker (viel lauter als das Monsteraufgebot von Tornado) Bankunterstützung und gutem Coaching vom „umgeknickten“ Adi leider in vier Sätzen geschlagen geben. 17:25.

Doch wir liessen uns die Stimmung nicht verderben und machten uns sogleich auf den Weg an die Kurzgasse (parallel zur Langstrasse), um im Sender das Tanzbein zu schwingen, wo Lars seinen Mix aus Discosound und elektronischer Musik zum Besten gab! Es wurde getanzt bis tief in die Nacht hinein. Ja genau, an einem Mittwoch! :)

Trotz Niederlage in Adliswil ist hier festzuhalten, dass man im FGZ-Spiel enorme Fortschritte ausmachen kann und viel Motivation und Freude für die kommenden Spiele vorhanden ist. Mit dem fixen Engagement von Axel, dem eigentlich nichts mehr im Wege steht, können diese Fortschritte nur anhalten. Jetzt müssen wir einfach auf dieser Axel weiterfahren!!!
ALLAH U FGZ oder FGZ U AKBAR!!

VBC Tornado Adliswil H1 - VBC FGZ: 19:25, 25:14, 25:22, 25:17

Mon­tags­pro­duk­ti­on, die
Substantiv, feminin, Worttrennung: Mon|tags|pro|duk|ti|on
Erzeugung, Herstellung von Waren mit [erheblichen] Qualitätsmängeln

Quelle: Duden

 

Hätte Heinz Günthardt unser Montagsspiel gegen VBC Spada kommentiert, so hätte er vermutlich resümiert: «Ja...du kannst noch so gut spielen...wenn du die Big Points nicht machst, verlierst du eben trotzdem!». Und wir hätten ihm nicht widersprochen: Ebendies mussten wir an eigenem Leibe erfahren. Mit vier Punkten weniger als der Gegner verloren wir das vergangene Spiel mit 3:1.

El Presidente konnte den Match gar in einem einzigen Wort beschreiben:

Damit wäre der Matchbericht auch schon zu Ende. Wir danken für's Lesen!

Was? Ich hab doch alles gesagt?!?!

Du lässt nicht locker oder? Na gut! Dann gibt’s eben trotzdem noch einige weitere Details! Die Motivation war riesig. Nach Axels Zusage letzte Woche sind wir nun definitiv mit Trainer unterwegs! Alle sind sehr motiviert und wir konnten auch aus dem Tornado-Spiel vertrauen mitnehmen! Wir waren heiss und freuten uns auf ein Fast-Heimspiel im Innern der FGZ-Katakomben. Mit den Umständen der ebenfalls sehr niedrigen Halle fanden wir uns schnell zurecht. Wir hatten ein Einschlagen wie die Weltmeister und sammelten imaginäre Iro-Burger. Soweit ideale Voraussetzungen, doch wir verloren den Match auch dank drei alten bekannten FGZ-Angewohnheiten:
Es geschah, was dann geschehen musste: Wir verpennten den Start gehörig und gelangten direkt in Rückstand (FGZ clásico #1). Lobenswert: Davon liessen wir uns nicht verunsichern! Es muss gesagt werden, dass dem Gegner zu diesem Zeitpunkt einfach alles gelang. Jeder Schlag am Block vorbei, oft auch mit etwas Glück und unsere Angriffe wurden immer schön geblockt. Unser Kampfgeist wurde belohnt. Plötzlich gelangen uns auch gute Spielzüge. Wir pushten uns hoch und strotzen plötzlich vor Selbstvertrauen. Spada zeigte nerven und blieb in den letzten Punkten hängen. Auch dank einer starken capellonischen Anschlagsserie, die jede Terror-Organisation gerne für sich proklamiert hätte - schlossen wir beinahe auf. Eben nur fast! Bei 25:23 war dann endgültig Endstation. Dieses Momentum nahmen wir mit in den zweiten Satz. Nun konnten wir von Anfang an Druck ausüben und führten die Regie über das Spiel. Der Gegner machte auch viele Eigenfehler und half uns dabei, einen Vorsprung zu erlangen. Dazu verteidigten wir gut und gewannen diesen Satz mit 20:25. Das Spiel war wieder neu lanciert. 

Zurück auf Feld 1, doch die Konzentration hatten wir zurückgelassen: Verwirrung auf dem Feld, ein Aufstellungsfehler mit Strafpunkt als Konsequenz (FGZ clásico #2).

Mit viel Kampfgeist gelang es uns auch hier das Resultat besser aussehen zu lassen als es zeitweise aussah, Spada machte den Sack nun aber mit 25:21 früher zu.

Der vierte Satz wurde aus dem Matchblatt geschwärzt! Über die möglichen Gründe können nur Annahmen getroffen werden (die aber auf jeden Fall besser sind, als unsere am Ende des 4. Satzes). Wir spielten zu Satzbeginn erneut gut; wir hatten den Gegner im Griff. Aber wir zeigten nun auch Nerven. Obwohl wir anfänglich einen grossen Vorsprung hatten, schrumpfte dieser langsam aber sicher. Wir führten mit 16:20! Der Gegner punktete weiter - wir nicht (FGZ clásico #3)! Wir verloren derart das Vertrauen, dass wir nicht mehr konsequent kommunizierten, uns nicht mehr trauten die Pässe zu spielen die wir sonst spielen, drauf zu hauen wie wir sonst draufhauen und in unserer Schockstarre vergessen hatten, wie man Volleyball spielt. So verloren wir diesen Satz mit 25:22 - ein Satz den wir eigentlich schon gewonnen hatten - ein Spiel in dem viel mehr möglich gewesen wäre! Schade, schade, schade. Trotzdem: Wir nehmen auch viel Positives mit! Die Abnahmen kamen gut, wir haben viele Bälle gerettet und bei Bällen bis zum Schluss gekämpft. Unsere Mannschaft wächst: Wir machen von Spiel zu Spiel Fortschritte. Nun gilt es, diese Fortschritte auch noch mental zu machen. Und ich zweifle nicht daran, dass wir das mit dieser motivierten Truppe schaffen. Sobald wir in solchen Momenten unser Spiel weiterspielen werden wir in dieser Saison solche Spiele gewinnen. Das heisst: Macht den Boris stolz!


Allez FGZ!!!!!!!! 

Literaturhinweis:
Praxisbeilage Swiss Volley Magazin 3|09: Unter Druck!

Nach einem anstrengenden, aber super tollen Trainingswochenende hatten wir am Mittwoch 23.10.19 unseren zweiten Match der Saison gegen das Damen 2 von Uster.

Der erste Satz konnten wir sehr klar für uns entscheiden. Dank mehreren Serviceserien und wenigen Eigenfehlern stand am Satzende 25:10. Nicht ganz so brillant ging es weiter, jedoch konnten wir uns auffangen und mit einer guten Verteidigung, sowie schlagkräftigen Angriffen Punkte für uns gewinnen und das Satzergebnis war 25:19. Es fehlte noch ein weiterer Satz für ein 3:0, was unser Ziel war. Spannender und enger wurde es im dritten Satz, höchste Konzentration war gefordert. Dennoch gelang es uns mit einem 25:21 den Match zu beenden und somit drei Punkte nach Hause zu bringen.

Tolles Spiel, danke Cinghis!

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